23. Hungarian Kickboxing World Cup

Kickboxen

Ein Bericht von Bundestrainer Ahmeti Labinot

Der 23. Hungarian Kickboxing World Cup fand von 18. bis 21.05.2017 in Budapest, Ungarn statt und war mit 1447 SportlerInnen aus 38 Nationen stark besucht. Es reisten insgesamt 6 SportlerInnen des österreichischen Ring-Teams unter der Betreuung der Bundestrainer Labinot Ahmeti und Rainer Gerdenitsch an.

Die Registrierung und Abwaage fand direkt nach der Ankunft am 18.05. statt. Die Auslosung stand in der Nacht auf den ersten Kampftag fest und ergab, dass 3 der 6 SportlerInnen am 19.05 kämpfen würden.

Nicole Trimmel trat im Vollkontakt -65kg an und besiegte ihre norwegische Gegnerin souverän. Der Steirer Patrick Grabner musste sich leider einem starken Kontrahenten aus Mauritius im Low Kick -81kg geschlagen geben. Nina Scheucher siegte klar nach Punkten gegen Polen und stieg somit ins Halbfinale auf.

Am Samstag, den 20.05. fand in der Früh eine Kontrollabwaage statt, welche alle SportlerInnen passierten. Die Kämpfe begannen um 10 Uhr und die Auslosung des Vortages ergab, dass der Wiener Can Akyar im Halbfinale der Kategorie K1 -57kg gegen einen russischen Gegner antreten würde. Beide starteten mit hohem Tempo und starken Kombinationen in den Kampf, letztendlich musste sich Can Akyar jedoch leider geschlagen geben und holte Bronze. Nicole Trimmel konnte sich durch einen Sieg gegen Polen ihren Platz im Finale sichern.

Die letzten beiden Kämpfe dieses Tages bestritten Nina Scheucher und Yael Yvon im K1 -60kg und -56kg. Beide hatten in diesen Halbfinali jeweils eine Gegnerin aus der Ukraine, unterlagen aber leider nach harten Kämpfen knapp nach Punkten und holten beide Bronze.

Am dritten und letzten Kampftag trat Nicole Trimmel ihren Finalkampf gegen eine ihr bekannte Dänin an. Nicole Trimmel konnte dem Druck, den die Dänin machte, gute Stand halten und holte sich Gold im Vollkontakt -65kg.

Der junge Zekria Rezai, der im K1 U19 -60kg antreten sollte, fiel leider krankheitsbedingt aus und konnte seinen Finalkampf nicht bestreiten.

Mit 4x Bronze und 1x Gold beendete das österreichische Nationalteam den Hungarian World Cup durchaus erfolgreich. Bei allen SportlerInnen ließen sich sowohl technische, als auch physische Fortschritte im Vergleich zu den letzten Kämpfen erkennen, was auf weitere erfolgreiche Wettkämpfe hoffen lässt.

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